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Romas Trainersuche wird enger: Gasperini hat ehemaligen Atalanta-Verbündeten D'Amico im Visier

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Romas Suche nach einem neuen Sportdirektor wird intensiver, wobei Trainer Gasperini den früheren Mitarbeiter D'Amico von Atalanta bevorzugt. Der Club sucht nach Massaras Abgang ein neues Modell.

Roma formt seine Fußball-Managementstruktur aktiv um und hat eine formelle Suche nach einem neuen Sportdirektor eingeleitet, der den scheidenden Frederic Massara ersetzen soll. Dieser Schritt signalisiert eine bedeutende Veränderung der operativen Philosophie des Vereins, wobei Cheftrainer Gian Piero Gasperini eine zentrale Rolle bei der Definition des gewünschten Profils für die Neubesetzung spielt.

Die Suche hat die anfänglichen internen Sondierungen überschritten. Frühe Berichte deuteten an, dass der Club hochkarätige Namen wie Cristiano Giuntoli von Juventus, Piero Ausilio von Inter und den freien Fabio Paratici ins Auge gefasst hatte. Der Fokus hat sich nun jedoch auf zwei spezifische Kandidaten verengt, die derzeit bei rivalisierenden Serie-A-Clubs beschäftigt sind: Giovanni Manna von Neapel und Lee D'Amico von Atalanta.

Beide Kandidaten bieten interessante, aber komplexe Optionen. Manna war Teil der erfolgreichen Struktur bei Neapel, während D'Amico maßgeblich am jüngsten Aufstieg von Atalanta beteiligt war. Die Verpflichtung eines der beiden würde heikle Verhandlungen mit ihren derzeitigen Arbeitgebern erfordern, da beide unter Vertrag stehen. Die kommenden Wochen werden voraussichtlich entscheidend sein, wenn Roma die Machbarkeit dieser Ernennungen prüft.

Ein Schlüsselfaktor bei dieser Entscheidung ist die Vision von Trainer Gian Piero Gasperini. Der erfahrene Manager ist kein passiver Teilnehmer; er befürwortet ein bestimmtes operatives Modell. Gasperini hat ein kollaboratives "Ticket"-System vorgeschlagen, bei dem er eng mit dem neuen Direktor zusammenarbeiten würde, um strategische Inputs zum Kaderaufbau zu teilen. Dies stellt einen hybriden Ansatz dar, der Elemente des traditionellen italienischen Modells mit der stärker integrierten "englischen" Manager-Rolle verbindet, jedoch ohne den Direktortitel selbst.

Gasperinis Einfluss ist auf der Shortlist erkennbar. Quellen zufolge hat sich D'Amico als bevorzugter Kandidat des Trainers herauskristallisiert. Diese Präferenz beruht auf nachgewiesenem Erfolg. Gasperini und D'Amico arbeiteten zuvor bei Atalanta zusammen und bildeten eine Partnerschaft, die grundlegend für den Aufbau des Kaders war, der bekanntermaßen die UEFA Europa League gewann. Ihre bestehende Chemie und gemeinsame Fußballphilosophie könnten einen nahtlosen Übergang ermöglichen und Romas Projekt beschleunigen.

Der Bedarf an einem neuen Direktor ist mit Gasperinis umfassenderem Plan zur Kaderverbesserung verknüpft. Der Trainer hat klargestellt, dass Romas Ambitionen über die bloße Qualifikation für die Champions League im aktuellen Saisonendspurt hinausgehen. Er hat einen strategischen Bedarf skizziert, den Kader in spezifischen, kritischen Bereichen zu verstärken: einem Außenverteidiger, einem Mittelfeldspieler und einem Angreifer. Diese gezielte Rekrutierung soll Tiefe und Wettbewerbsfähigkeit hinzufügen, um die in dieser Saison erlebten Leistungseinbrüche zu verhindern, wenn Schlüsselspieler nicht verfügbar waren.

Gasperini hat öffentlich Spieler wie Malen und Wesley als die Art von Profilen genannt, die benötigt werden, was auf den Wunsch nach vielseitigen, wirkungsvollen Verpflichtungen hindeutet. Der neue Sportdirektor wird damit beauftragt, diese Vision umzusetzen, innerhalb eines festgelegten Budgets drei oder vier Schlüsselverpflichtungen zu tätigen, die die Konstanz der Mannschaft verbessern können.

Der Abgang von Frederic Massara markiert das Ende eines Kapitels. Sein Ausscheiden, zusammen mit dem früheren Zerwürfnis mit dem leitenden Berater Thiago Pinto, hat ein Vakuum in der sportlichen Führung des Vereins hinterlassen. Die Eigentümerfamilie Friedkin zeichnet nun klar einen neuen Kurs vor, der darauf abzielt, die taktischen Anforderungen des Trainers direkter als je zuvor mit der Transferstrategie des Clubs abzustimmen.

Diese Trainersuche ist daher mehr als nur die Besetzung einer Vakanz. Es geht darum, eine neue operative Synergie im Herzen der AS Roma zu etablieren. Die Wahl zwischen einem Kandidaten wie Manna mit Erfahrung bei einem Titelverein und D'Amico mit einer direkten, erfolgreichen Geschichte mit dem aktuellen Trainer wird den Transfermarktansatz des Vereins für absehbare Zeit definieren.

Die Auswirkungen auf die Serie A sind bemerkenswert. Eine erfolgreiche Partnerschaft zwischen Gasperini und einem Direktor wie D'Amico könnte in der Hauptstadt ein formidables und stabiles Projekt schaffen und möglicherweise die etablierte Hierarchie herausfordern. Umgekehrt unterstreicht das mögliche Abwerben von Schlüsselfiguren von Neapel und Atalanta die wettbewerbsintensive und vernetzte Natur der italienischen Fußball-Führungsetagen.

Zum Saisonende werden alle Blicke in Trigoria auf diese Verhandlungen gerichtet sein. Der Ausgang wird nicht nur Romas Sommer-Transferfenster prägen, sondern auch die langfristige strategische Ausrichtung unter der Eigentümerschaft der Friedkins und die ambitionierte Vision von Gian Piero Gasperini signalisieren.

Basierend auf Berichten von Tuttosport.com - Calcio.