Xxgwise
PremiumAnmelden
Nachrichten

Schiedsrichterchef des russischen Fußballverbands

Premier LeagueVardar SkopjeIFK VarnamoVarbergs BoIS FCVarnsdorfVarzimCordobaDynamoAkronAnderlechtComoNottingham ForestMiramar

Milorad Mazhich, Leiter der Schiedsrichterabteilung des russischen Fußballverbands, unterstützte die VAR-Entscheidung, John Córdobas Tor für Krasnodar gegen

Der Leiter der Schiedsrichter- und Inspektionsabteilung des russischen Fußballverbands, Milorad Mazhich, hat die umstrittene Entscheidung im Spiel des 28. Spieltags der Mir Russian Premier League zwischen Krasnodar und Akron öffentlich befürwortet. Der Offizielle unterstützte Schiedsrichter Evgeny Bulanovs Entscheidung, ein von Krasnodar-Stürmer John Córdoba erzieltes Tor nicht anzuerkennen.

Der Vorfall ereignete sich in der 53. Spielminute. Nach einer Überprüfung durch den Video Assistant Referee (VAR) entschied der Schiedsrichter, dass Córdoba im Vorfeld des Tores ein Angriffsfoul begangen hatte. Das Spiel endete schließlich mit einem 1:0-Sieg für die Gastmannschaft Krasnodar.

In einem Interview in der Sendung „Match Premier“ erläuterte Mazhich ausführlich die Argumentation des Schiedsrichters. Er betonte die Bedeutung der Analyse der spezifischen Spielphase und des Bereichs, in dem der Vorfall stattfand, und stellte fest, dass er sich im Strafraum ereignete.

Laut Mazhichs Analyse nutzte der Krasnodar-Stürmer beide Hände, um den Arm seines direkten Gegners, Akron-Verteidiger Marat Bokeev, zu halten und zu behindern. Diese Aktion, so argumentierte er, verschaffte Córdoba sofort einen unfairen Vorteil. Mazhich wies darauf hin, dass kein anderer Verteidiger in der Lage war, den Schuss möglicherweise zu blockieren, sodass das Foul direkt zur Torchance führte.

Der Schiedsrichterchef ging direkt auf die Frage ein, ob der Akron-Verteidiger Córdobas Trikot berührt habe, und erklärte, dass er dies nicht getan habe. Der Kern der Entscheidung beruhte auf der Tatsache, dass Córdoba seinen Vorteil durch die anfängliche Halteaktion erlangte, die während der Angriffsphase und in unmittelbarer Nähe zum Tor stattfand.

Mazhich betonte, dass der Verteidiger seine Defensivposition speziell deshalb verlor, weil sein Arm gezogen wurde, was den Ausgang des Spiels direkt beeinflusste. Diese detaillierte Erklärung des Schiedsrichterchefs soll die Anwendung der Regeln in einem spielentscheidenden Moment verdeutlichen.

Trotz des nicht anerkannten Tores sicherte sich Krasnodar die drei Punkte. Die von Murad Musaev trainierte Mannschaft steht mit 63 Punkten an der Spitze der russischen Premier League. Ihr nächstes Spiel ist ein Auswärtsspiel gegen Dynamo Moskau, das für den 11. Mai angesetzt ist.

Basierend auf einem Bericht von Чемпионат.com.