Xxgwise
PremiumAnmelden
Nachrichten

Stiefvater wegen Vergewaltigung der 16-jährigen

ComoDenderAustralienPortugalÖsterreichAustria WienServette FCArazMitgliederPoliceAnderlecht

Ein Mann, der verdächtigt wird, seine 16-jährige Stieftochter seit deren 11. Lebensjahr vergewaltigt zu haben, wurde in Aparecida do Taboado, MS, verhaftet

Ein Mann, der verdächtigt wird, seine eigene Stieftochter in der Gemeinde Santa Fé do Sul in São Paulo vergewaltigt zu haben, wurde festgenommen. Die Verhaftung erfolgte am Freitag, dem 8. Mai, in der Stadt Aparecida do Taboado im Bundesstaat Mato Grosso do Sul.

Laut polizeilichen Ermittlungen fand der mutmaßliche sexuelle Missbrauch statt, seit das Opfer erst 11 Jahre alt war. Der Teenager ist jetzt 16 Jahre alt. Das schreckliche Verbrechen wurde den Behörden erst am vergangenen Montag, dem 4. Mai, bekannt, als Familienmitglieder eine formelle Anzeige erstatteten.

Am selben Tag, an dem die Anzeige einging, fuhren Polizeibeamte zum Wohnsitz des Verdächtigen. Dieser versuchte, durch ein bewaldetes Gebiet zu fliehen, wurde jedoch aufgespürt und zur Vernehmung auf die Polizeiwache gebracht. Der diensthabende Beamte stellte jedoch fest, dass eine sofortige Verhaftung nicht gerechtfertigt sei, da kein Fall von flagrante delicto, also der Ergreifung auf frischer Tat, vorlag.

Die Situation eskalierte am folgenden Tag. Als die leitende Ermittlerin, die zuständige Delegada, zur Arbeit zurückkehrte, überprüfte sie den Fall und hielt ihn für äußerst schwerwiegend. Anschließend erließ sie einen Haftbefehl zur vorbeugenden Inhaftierung gegen den Stiefvater. Als die Polizei zurückkehrte, um den Haftbefehl zu vollstrecken, war der Verdächtige nirgends zu finden und wurde offiziell als flüchtig erklärt.

Die Fahndung endete am Freitagnachmittag. Den Behörden gelang es, den Verdächtigen in Aparecida do Taboado aufzuspüren und zu verhaften. Nach seiner Festnahme wurde er zurück nach Santa Fé do Sul gebracht und formell in der örtlichen Delegacia de Defesa da Mulher, der spezialisierten Polizeistation für Verbrechen gegen Frauen, inhaftiert.

Der Fall hebt die verzögerte Meldung eines langfristigen Verbrechens und die verfahrenstechnischen Schritte der Strafverfolgungsbehörden hervor, um nach einer ersten Bewertung, die eine sofortige Inhaftierung verhinderte, eine Verhaftung zu sichern. Der Verdächtige steht nun vor schwerwiegenden Anklagen im Zusammenhang mit dem sexuellen Übergriff auf ein minderjähriges Familienmitglied.

Basierend auf Berichten von g1.