Der Cheftrainer von Baltika Kaliningrad, Andrey Talalaev, hat eine taktische Vorschau auf das bevorstehende Spiel der russischen Premier League zwischen Zenit St. Petersburg und PFC Sochi gegeben. Das Spiel, das für den 29. Spieltag angesetzt ist, sieht den Zweitplatzierten der Liga gegen das Team, das derzeit am Tabellenende steht.
In seiner Analyse für Match TV beschrieb Talalaev die Begegnung als ein Treffen zwischen den beiden angriffslustigsten Mannschaften des Wettbewerbs. Er würdigte Zenits konstante Leistung und stellte fest, dass sie attraktiven Fußball spielen und positive Ergebnisse erzielen. Für die Gäste hatte er großes Lob übrig und sagte, dass Sochi hervorragend spielt, wobei er besonders die Qualität im Mittelfeld und in den Sturmreihen hervorhob.
Eine interessante Enthüllung des Trainers war sein persönliches Interesse an Sochis Kader. Talalaev gab zu, dass er vor Beginn der aktuellen Saison mehrere Mittelfeldspieler von Sochi mit Angeboten kontaktiert hatte, zu seinem eigenen Verein Baltika zu wechseln. Dies, so erklärte er, unterstreiche seine Überzeugung, dass Sochi über eine der technisch versiertesten Mittelfeldeinheiten in der gesamten RPL verfügt.
Trotz des großen Abstands in der Tabelle – Zenit hat 62 Punkte und liegt auf Platz zwei, während Sochi nur 21 Punkte gesammelt hat – betrachtet Talalaev das Spiel nicht als ausgemachte Sache. Er erklärte ausdrücklich, dass er glaubt, dass die Gästemannschaft von der Schwarzmeerküste echte Chancen hat, in St. Petersburg ein Ergebnis zu erzielen.
Das Spiel soll am Sonntag, den 10. Mai, um 15:00 Uhr Moskauer Zeit in der Gazprom Arena in St. Petersburg stattfinden. Talalaevs Kommentare deuten darauf hin, dass er ein offenes, offensives Spiel erwartet und keinen Abwehrkampf, angesichts der Offensivphilosophien beider Trainer.
Basierend auf einem Bericht von Чемпионат.com.