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Tavernier verpasst Abschiedsstart: Rangers verlieren

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James Tavernier wurde aus der Startelf der Rangers gestrichen, zog sich zurück und feierte dann einen emotionalen Abschied im Ibrox, als sein Team 1:2 gegen

James Taverniers elfjährige Rangers-Karriere fand am Mittwochabend im Ibrox einen bittersüßen Abschluss, als der Kapitän gegen Hibernian nicht in der Startelf stand, sich komplett aus dem Spieltagskader zurückzog und dann zu einer emotionalen Vorstellungszeremonie erschien – nur um zu sehen, dass seine Mannschaft die vierte Niederlage in Folge kassierte. Die 2:1-Niederlage, besiegelt durch ein spätes Tor von Dane Scarlett, besiegelte den Zusammenbruch der Rangers nach der Teilung, wobei der Titel längst verblasst war.

Die Pre-Match-Dramatik um Tavernier war die dominierende Geschichte des Abends. Cheftrainer Danny Röhl informierte den langjährigen Verteidiger, dass er nicht starten würde, eine Entscheidung, die Tavernier zunächst dazu veranlasste, das Stadion zu verlassen. Er kehrte jedoch zurück, um eine Gedenkfeier von Klublegende John Greig zu erhalten, die über ein Jahrzehnt Dienst würdigte. Der 34-Jährige wird im Sommer nach Vertragsende den Verein verlassen und damit eine titelreiche Ära beenden, die einen schottischen Premiership-Titel, den Scottish Cup und eine Reise ins UEFA-Europa-League-Finale umfasste. Sein Rückzug aus dem Kader, wie von Quellen nahe dem Verein bestätigt, unterstrich die emotionale Schwere des Anlasses.

Die Atmosphäre in einem spärlich besuchten Ibrox – beeinträchtigt durch die jüngsten Schwierigkeiten des Teams – wurde weiter gedämpft, als Hibernian eine frühe Führung erzielte. Martin Boyle, stets eine Gefahr im Konter, traf nach nur 12 Minuten an Rangers Torwart vorbei und nutzte defensive Zögerlichkeit. Das Tor war ein schwerer Schlag für ein Rangers-Team, das bereits drei aufeinanderfolgende Niederlagen nach der Teilung erlitten hatte, die ihre Titelhoffnungen mathematisch beendeten.

Die Rangers kämpften sich vor der Pause zurück. Thelo Aasgaard, einer der wenigen Lichtblicke in einer turbulenten Saison, zirkelte einen überragenden Freistoß um die Hibs-Mauer herum zum Ausgleich. Der Ausgleichstreffer brachte kurzzeitig Hoffnung, aber die Gesamtleistung entbehrte der Dringlichkeit und Durchschlagskraft, die man von einem Team erwartet, das versucht, Stolz zu retten. Wie ein Analyst es formulierte: „Der Abschied von Tavernier schien über jedem Spieler zu schweben und das Gefühl eines Vereins am Scheideweg zu verstärken.“

In der zweiten Hälfte gewannen Hibs an Selbstvertrauen, während die Rangers sich abmühten. Dane Scarlett, als Einwechselspieler eingeführt, lieferte den entscheidenden Moment mit einem schmutzigen Abschluss, der kaum die Linie überquerte. Das Tor wurde nach einer kurzen Überprüfung anerkannt und besiegelte die vierte Niederlage in Folge für die Rangers – ihre schlechteste Serie seit Jahren. Die Ibrox-Anhänger, die geblieben waren, reagierten mit einer Mischung aus Frustration und Resignation.

Dieser neueste Rückschlag spiegelt eine tiefere Malaise bei den Rangers wider. Seit der Ligateilung haben Röhs Männer keinen Punkt geholt, verloren gegen Celtic, Hearts und nun Hibs. Der Titelkampf wurde vor Wochen aufgegeben, aber die Art dieser Niederlagen hat ernste Fragen zur Mentalität des Kaders, zur Rekrutierung und zur Richtung des Vereins aufgeworfen. Taverniers bevorstehender Abschied trägt nur zum Gefühl des Endes einer Ära bei, wobei mehrere Schlüsselspieler mit Abgängen in Verbindung gebracht werden.

Das Fehlen Taverniers in der Startelf war nicht nur symbolisch; es beraubte das Team eines Führungsspielers und einer konstanten Vorlagenquelle. Seine Überlappungsläufe und Standards waren jahrelang entscheidend, und ohne ihn wirkten die Rangers zusammenhangslos. Sein Vermächtnis ist jedoch gesichert. Er verlässt den Verein als Rekordtorschütze von der rechten Abwehrseite und als einer der erfolgreichsten Kapitäne der jüngeren Geschichte.

Für Hibernian war der Sieg ein Moralboost, während sie die europäische Qualifikation anstreben. David Grays Mannschaft setzte ihren Spielplan effektiv um, absorbierte Druck und schlug klinisch im Konter zu. Der Sieg brachte sie in Reichweite der Top Drei und unterstrich die Wettbewerbstiefe der schottischen Premiership jenseits des Old Firm.

In Zukunft stehen die Rangers vor einem entscheidenden Sommer. Der Vorstand muss einen Trainer ernennen, der in der Lage ist, den Wiederaufbau zu bewältigen und gleichzeitig den emotionalen Verlust einer symbolträchtigen Figur zu verarbeiten. Röhs Zukunft ist ungewiss, das kommende Transferfenster wird entscheidend sein, um zu bestimmen, ob der Verein die Lücke zu Celtic in der nächsten Saison schließen kann. Taverniers Abschied war eine ergreifende Erinnerung daran, dass Ären enden, aber der Wiederaufbauprozess muss sofort beginnen.

Die Saison 2025-26 wird für das letzte Kapitel von James Taverniers Rangers-Geschichte in Erinnerung bleiben, aber auch für den alarmierenden Niedergang des Teams. Als am Mittwoch der Schlusspfiff ertönte, ging der Kapitän mit dem Präsentgeschenk in der Hand vom Platz, seine Ibrox-Reise war beendet. Die Herausforderung besteht nun darin, sicherzustellen, dass sein Abgang nicht ein Ende, sondern einen Neuanfang markiert. Basierend auf Berichten von Sky Sports.