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Trump lobt „dynamischen“ Lula nach Treffen im Weißen Haus

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US-Präsident Donald Trump bezeichnete sein Treffen mit Brasiliens Präsidenten Lula als „sehr gut“ und sprach über Handel und Zölle. Es sind Folgegespräche

In einer bedeutenden diplomatischen Begegnung traf US-Präsident Donald Trump am Donnerstag, den 7. Mai 2026, mit Brasiliens Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva im Weißen Haus zusammen. Die Begegnung dauerte etwa drei Stunden und wurde von Trump als äußerst produktiv bezeichnet.

Nach dem Treffen teilte Trump auf seiner Social-Media-Plattform seine positive Einschätzung mit. Er beschrieb Präsident Lula als „sehr dynamisch“ und bewertete die gesamte Diskussion als „sehr gut“. Der Schwerpunkt ihres Gesprächs lag auf wirtschaftlichen Fragen, mit besonderem Augenmerk auf Handelsbeziehungen und das strittige Thema Zölle.

Das Treffen wird als entscheidender Schritt zur Normalisierung der Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern angesehen. Die Beziehungen waren angespannt, nachdem die USA Zölle auf brasilianische Produkte verhängt und Sanktionen gegen brasilianische Beamte verhängt hatten. Der Dialog der Führungspersönlichkeiten zielte darauf ab, diese Reibungspunkte direkt anzugehen.

Trump deutete an, dass das erste Treffen nur der Beginn eines breiteren Prozesses sei. Er kündigte an, dass Vertreter beider Länder bereits weitere Gespräche vereinbart hätten. Diese Folgetreffen werden tiefer in die als strategische Kernpunkte bezeichneten Themen eintauchen, was einen strukturierten Ansatz zur Lösung offener Fragen nahelegt.

Die Tagesordnung des Treffens im Weißen Haus war vollgepackt mit kritischen Themen, die über Zölle hinausgingen. Die Diskussionen sollten angebliche US-Angriffe auf Brasiliens PIX-Sofortzahlungssystem, die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität und Drogenhandels sowie Partnerschaften bei kritischen Mineralien und Seltenerdelementen umfassen.

Geopolitische Themen standen ebenfalls auf dem Plan, darunter die Lage in Lateinamerika, im Nahen Osten und Angelegenheiten im Zusammenhang mit den Vereinten Nationen. Die bevorstehenden brasilianischen Wahlen waren ein weiteres Diskussionsthema, was die breite Natur der bilateralen Beziehung unterstreicht.

Eine geplante gemeinsame Pressekonferenz im Oval Office wurde letztlich abgesagt. Eine Quelle aus der brasilianischen Regierung erklärte, die Absage sei darauf zurückzuführen, dass das Treffen deutlich länger als geplant dauerte, sodass die Führer nicht wie ursprünglich beabsichtigt gemeinsam vor die Medien treten konnten.

Präsident Lula traf etwa um 12:15 Uhr brasilianischer Zeit im Weißen Haus ein. Die verlängerte Sitzung umfasste ein Arbeitsessen mit Beamten beider Regierungen. Nach den neuesten Berichten hatte die brasilianische Regierung keine weiteren Details zu den spezifischen Ergebnissen der Diskussionen veröffentlicht. Präsident Lula sollte am Donnerstag später mit Journalisten sprechen, bevor er seine Rückreise nach Brasilien antreten würde.

Basierend auf Berichterstattung von g1.