Für den brasilianischen Bundesstaat Paraná wurde eine bedeutende Unwetterwarnung herausgegeben, wobei das Nationale Institut für Meteorologie (Inmet) 127 Städte unter eine gelbe Warnung vor möglichen schweren Stürmen gestellt hat. Die Warnung, die für Donnerstag aktiv ist, sagt starke Regenfälle, starke Winde und die Möglichkeit von Hagel voraus, wobei die am stärksten betroffenen Gebiete die Regionen Oeste und Sudoeste sind.
Laut offizieller Vorhersage könnten die Stürme Niederschlagsmengen zwischen 20 und 30 Millimetern pro Stunde bringen. Es wird mit Windböen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde gerechnet. Die Warnung weist auch auf ein geringeres, aber vorhandenes Risiko von Sekundäreffekten hin, darunter mögliche Stromausfälle, umgestürzte Äste, lokale Überschwemmungen und Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen.
Die atmosphärische Instabilität, die dieses Wetterereignis antreibt, steht im Zusammenhang mit dem Vorrücken einer Kaltfront durch den Süden Brasiliens. Das Umwelttechnologie- und Überwachungssystem von Paraná (Simepar) gibt an, dass die Zeit der größten Instabilität vom späten Donnerstagabend bis in die frühen Morgenstunden des Freitags andauern wird. Die erste Regenwelle wird voraussichtlich die westlichen und südwestlichen Teile des Bundesstaates erfassen, wobei die intensivste Aktivität in der Nähe der Stadt Foz do Iguaçu erwartet wird.
Trotz der drohenden schweren Unwetter herrschen in weiten Teilen des Bundesstaates weiterhin warme und schwüle Bedingungen. Die Temperaturen in den nördlichen und nordwestlichen Regionen steigen auf über 30 Grad Celsius. In Städten wie Paranavaí und Jacarezinho werden Höchsttemperaturen von 31 Grad Celsius erwartet. In anderen Gebieten bleiben die Tageshöchstwerte über 24 Grad Celsius, mit einer Mischung aus Sonne und Wolken am Morgen.
Der Übergang zu turbulenteren Wetter wird voraussichtlich ab dem Nachmittag deutlicher. Dann werden die mit der herannahenden Kaltfront verbundenen Instabilitätsgebiete voraussichtlich an Intensität gewinnen und sich ausdehnen. Anwohner in den betroffenen Gebieten werden gebeten, sich über die neuesten Warnungen zu informieren und notwendige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Die umfassende Liste der 127 Gemeinden, die in der Inmet-Warnung enthalten sind, erstreckt sich über ein großes geografisches Gebiet und unterstreicht die weitreichende Natur des Wettersystems. Die Warnung dient als wichtiger Hinweis für Gemeinden, Rettungsdienste und landwirtschaftliche Betriebe, sich auf möglicherweise störende Bedingungen in den nächsten 24 Stunden vorzubereiten.
Basierend auf der Berichterstattung von g1.