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Warum Arsenal das CL-Finale 2026 verlor: Gabriels

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Arsenals erstes Champions-League-Finale seit 2006 endete im Elfmeterdrama gegen PSG, mit Gabriels Fehlschuss als entscheidendem Schlag in einer

Arsenals zwei Jahrzehnte währendes Warten auf europäischen Ruhm setzte sich am Samstagabend auf die qualvollste Weise fort, als die Gunners im Finale der Champions League 2026 nach einem spannenden Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain verloren. Der entscheidende Moment kam, als Verteidiger Gabriel seinen Elfmeter verschoss, PSG ihren ersten Champions-League-Titel bescherte und Mikel Artetas Mannschaft im Stade de France niedergeschlagen zurückließ.

Die Niederlage weckte schmerzhafte Erinnerungen an Arsenals letzten Auftritt auf dieser Bühne – eine 2:1-Niederlage gegen Barcelona im Finale 2006 in Paris. Trotz des Ortswechsels war das Ergebnis ebenso grausam. Für einen Verein, der seit 20 Jahren nicht mehr im wichtigsten europäischen Wettbewerb vertreten war, war das Erreichen des Finales an sich eine bemerkenswerte Leistung, aber die Art und Weise der Niederlage wird noch eine Weile schmerzen.

Das Spiel selbst war eine vorsichtige, taktische Angelegenheit. Beide Seiten gingen in das Finale wissend um die Einsätze, und die frühen Phasen waren eher von Vorsicht als von Glanz geprägt. Arsenal, angeführt vom hervorragenden William Saliba in der Abwehr, begrenzte PSGs gefürchteten Angriff in der ersten Halbzeit auf Gelegenheiten. Auf der anderen Seite parierte Gianluigi Donnarumma Bukayo Sakas Schlenzer, während Martin Ødegaard aus der Distanz knapp neben das Tor schoss. Im Laufe des Spiels setzten Müdigkeit und Nervosität ein, was zu einer Verlängerung mit immer noch torlosen 0:0 führte.

Während der 120 Minuten blieben klare Torchancen rar. Arsenals beste Chance hatte Gabriel Jesus, dessen Schuss in der zweiten Halbzeit von Donnarumma abgewehrt wurde. PSG dachte, sie hätten in der Verlängerung gewonnen, als Kylian Mbappés abgefälschter Schuss an die Latte sprang, aber das Aluminium rettete Arsenal. Mit schweren Beinen und müden Köpfen wurden Elfmeter unvermeidlich.

Das Elfmeterschießen begann, beide Teams verwandelten ihre ersten beiden Elfmeter souverän. Dann war Gabriel an der Reihe. Der brasilianische Innenverteidiger, die ganze Saison über eine überragende Figur in der Abwehr, trat vor, aber sein Schuss fehlte an Überzeugung. Donnarumma ahnte die richtige Ecke, tauchte nach links ab und wehrte den Ball ab. Der Fehlschuss verlagerte die Dynamik entscheidend zu Gunsten von PSG.

PSG verwandelte die restlichen Elfmeter, und als Warren Zaïre-Emery den Siegtreffer einnetzte, brach ein Jubel unter den Pariser Fans aus. Für Arsenal war die Stille ohrenbetäubend. Gabriel vergrub sofort sein Gesicht im Trikot, getröstet von Teamkollegen, die den langen Weg bis zu diesem Moment gemeinsam gegangen waren.

Unmittelbar danach überschlugen sich die Reaktionen in den sozialen Medien. „Herzschmerz für Arsenal“, schrieb ein Fan auf X und fasste die Stimmung zusammen. Ein anderer postete: „So stolz auf dieses Team, aber wie grausam ist Fußball? Gabriel wird zurückkommen.“ Die quälende Art der Niederlage dominierte die Diskussionen, viele wiesen auf die kleinen Unterschiede hin, die diese Anlässe ausmachen.

Trainer Mikel Arteta wirkte in seinem Interview nach dem Spiel niedergeschlagen. „Wir sind am Boden zerstört“, sagte er. „Die Spieler haben alles gegeben. Wir waren so nah dran, aber dieser Wettbewerb kann gnadenlos sein. Gabriel war die ganze Saison über immens für uns, und er wird stärker zurückkommen.“ Seine Worte spiegelten das Gefühl wider, dass der Schmerz zwar akut ist, die Zukunft für einen jungen Arsenal-Kader jedoch rosig bleibt.

Für PSG markiert der Sieg den Höhepunkt jahrelanger schwerer Investitionen und früherer knapper Niederlagen. Nachdem sie zuvor auf der Zielgeraden gescheitert waren, sicherten sich die Franzosen endlich die Trophäe, die ihre katarischen Besitzer ersehnt hatten. Für Arsenal besteht die Herausforderung darin, diese Erfahrung als Treibstoff für die nächste Saison zu nutzen. Mit einem Kern junger Talente wie Saka, Ødegaard und Saliba sind die Grundlagen für anhaltenden Erfolg gelegt.

Das Bild von Gabriels Fehlschuss wird nachhallen, aber es sollte weder ihn noch die Saison des Teams definieren. Arsenals Weg ins Finale beinhaltete denkwürdige K.o.-Siege über Real Madrid und Bayern München, was ihre Klasse unter den europäischen Eliten unter Beweis stellte. Wenn sich der Staub legt, wird sich der Fokus auf die Premier League und einen weiteren Angriff auf die Champions League im nächsten Jahr verlagern.

Basierend auf Berichterstattung von Sky Sports.