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Warum AS Romas Champions-League-Traum lebt: Später 3:2-Sieg

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AS Roma erzielt in der Nachspielzeit zwei Tore, darunter einen Elfmeter von Donyell Malen, besiegt Parma mit 3:2 und zieht in der Champions-League-Verfolgung

In einem Spiel, das für seine pure Dramatik in Erinnerung bleiben wird, kämpfte sich AS Roma am Sonntag im Stadio Ennio Tardini zurück und besiegte Parma mit 3:2, wobei sie ihre Champions-League-Hoffnungen am Leben hielten. In der Nachspielzeit mit 2:1 im Rückstand, erzielte die Giallorossi innerhalb von drei erstaunlichen Minuten zwei Tore und entriss dem Gegner den Sieg.

Roma wusste, dass alles andere als ein Sieg ihre Top-Vier-Hoffnungen schwer beschädigen würde, zumal Como am frühen Tag mit einem 1:0-Sieg bei Hellas Verona den Druck erhöht hatte. Claudio Ranieris Team, obwohl in dieser Saison unbeständig, hat ein Gespür für späte Dramatik bewiesen, und diese Begegnung war keine Ausnahme.

Die Gäste gingen in Führung, als Donyell Malen in guter Form in der 22. Minute traf. Der niederländische Stürmer war in den letzten Wochen Romas Glücksbringer, und sein frühes Tor schien den Ton für einen gemütlichen Nachmittag anzugeben. Doch Parma, das um seinen eigenen Mittelfeld-Respekt kämpfte, antwortete widerstandsfähig.

Die Gastgeber kamen verwandelt aus der Pause und glich innerhalb von zwei Minuten nach Wiederbeginn Gabriel Strefezza aus. Sein präziser Abschluss bestrafte eine Roma-Abwehr, die kurzzeitig abgeschaltet hatte. Im Laufe des Spiels wuchs Parmas Glaube, und sie schufen die besseren Chancen.

Als die Zeit ablief, landete Parma den scheinbaren K.o.-Schlag. In der 87. Minute traf Mandela Keita aus kurzer Distanz, versetzte die Heimfans in Ekstase und ließ Roma auf eine potenziell verheerende Niederlage blicken. Das Tor offenbarte Romas Verwundbarkeit im Konter, eine Schwäche, die sie während der gesamten Saison plagte.

Aber die Neuzugänge der Giallorossi erwiesen sich als entscheidend. Devyne Rensch, ein Neuzugang im Januar, war als Ersatz eingewechselt worden und seine Wirkung war sofort. In der vierten Minute der Nachspielzeit stieg er im Strafraum am höchsten und köpfte den Ausgleich, was wilde Feierlichkeiten unter den mitreisenden Roma-Fans auslöste. Das Tor war erst der Anfang.

Unglaublicherweise stand Rensch knapp drei Minuten später erneut im Mittelpunkt. Er drang in den Strafraum ein und zog ein Foul von Parmas jungem Verteidiger Sascha Britschgi, der bereits verwarnt war. Der Schiedsrichter konsultierte nach langer Verzögerung den Video-Assistenten, zeigte letztlich auf den Elfmeterpunkt und gab Britschgi die zweite gelbe Karte, was die Gastgeber auf zehn Mann reduzierte. Der Platzverweis des 19-Jährigen verstärkte Parmas Herzschmerz.

Nach einer verlängerten VAR-Überprüfung trat Malen eiskalt zum Elfmeter an. Er verwandelte den Strafstoß souverän, vollendete die Wende und sicherte drei wertvolle Punkte. Der 2:3-Sieg war so unwahrscheinlich wie entscheidend.

Das Ergebnis bringt Roma punktgleich mit AC Milan, die vor ihrem Sonntagabend-Spiel gegen Atalanta den letzten Champions-League-Qualifikationsplatz belegen. Juventus liegt nach ihrem Sieg in Lecce nur einen Punkt voraus, das Rennen um die ersten vier Plätze wird heißer, und Romas dramatischer Sieg sendet eine starke Botschaft an ihre Rivalen.

Für Parma ist die Niederlage eine bittere Pille. Sie hatten mutig gespielt und waren nur Momente von einem berühmten Sieg entfernt, doch defensive Aussetzer und Disziplinlosigkeit kosteten sie. Britschgis Sperre wird wehtun, aber das Team kann aus seiner Leistung Mut schöpfen.

Romas nie-aufgebender Geist, verkörpert durch die entscheidenden Beiträge von Malen und Rensch, könnte genau der Katalysator sein, den sie für den Endspurt brauchen. Mit der Champions-League-Karotte, die immer näher rückt, hat jedes Spiel nun die Intensität eines Pokalfinals. Basierend auf Berichten von L'Equipe.