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Warum Belgien 2:0 gewann: Tielemans und Lukaku Tore gegen

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Belgien besiegte Kroatien in einem Testspiel zur WM-Vorbereitung mit 2:0, wobei Tielemans und Lukaku trafen und Courtois entscheidende Paraden zeigte, was

Belgien setzte vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2025 ein Ausrufezeichen mit einem klinischen 2:0-Testspielsieg gegen Kroatien in Rijeka. Kapitän Youri Tielemans und der zurückkehrende Stürmer Romelu Lukaku trafen, während Thibaut Courtois mit Weltklasse-Paraden die weiße Weste bewahrte. Der Sieg gab Rudi Garcia entscheidende Antworten, während er seinen Kader für das Turnierauftaktspiel gegen Ägypten am 15. Juni in Seattle verfeinert.

Tielemans, der nach seinem Tor im Europa-League-Finale für Aston Villa gegen Freiburg im Hochgefühl war, brach in der 38. Minute den Bann. Das Tor entstand aus einer Flanke von Jérémy Doku, die die kroatische Abwehr nicht überzeugend klären konnte. Tielemans eroberte den losen Ball und schloss mit einem präzisen, abgewinkelten Schuss am Torwart vorbei ab, was seine Bedeutung als Kapitän und Mittelfeldmotor unterstrich.

Garcias Entscheidung, eine flache Dreierabwehr zu postieren – eine Formation, die er während der USA-Reise im März testen wollte – erwies sich als effektiv. Amadou Onana verankerte die Abwehrlinie, während der junge Nathan Ngoy auf der rechten Seite des Trios einen starken Eindruck mit seiner Gelassenheit und seinem Eins-gegen-Eins-Verteidigen hinterließ. Ngoy, der einen seltenen Einsatz hatte, wirkte selten in Bedrängnis und zeigte Reife, die über sein Alter hinausgeht, und bot Garcia eine weitere zuverlässige Option in der Defensive.

Die beste Chance Kroatiens in der ersten Hälfte hatte Luka Modric, dessen cleverer Heber aus dem Strafraum eine sensationelle Parade von Courtois erforderte. Der Real-Madrid-Torwart streckte sich, um den Ball abzuwehren, bewahrte Belgiens Führung und erinnerte alle an seinen Status als einer der besten Torhüter der Welt. Es war ein Moment, der die Dynamik hätte kippen können, aber stattdessen die Widerstandsfähigkeit der Gäste verstärkte.

Belgiens hohes Pressing und sofortiges Gegenpressing erstickte den kroatischen Spielaufbau. Kevin De Bruyne, der eine freie Rolle erhielt, bewegte sich, um Überzahlsituationen zu schaffen, während die Außenbahnen ständig ausgenutzt wurden. Trotz einiger anfänglicher organisatorischer Probleme wuchs das Team in Garcias anspruchsvolles System hinein und dominierte die Zweikämpfe auf dem gesamten Platz weitgehend.

In der zweiten Hälfte drängte Kroatien auf den Ausgleich, wobei der eingewechselte Ante Budimir dem am nächsten kam. Der Stürmer von Osasuna, der in dieser Saison 17 Tore in La Liga erzielte, stieg zu einer Flanke hoch, sah aber seinen Kopfball an die Latte prallen. Doku bedrohte die kroatische Abwehr weiterhin mit seiner blitzschnellen Geschwindigkeit in Kontern.

Lukaku, der in die Nationalmannschaft zurückkehrte, machte den Sieg mit einem typischen Abschluss perfekt. Während der genaue Zeitpunkt seines Tores weniger dokumentiert ist, signalisierten seine Präsenz und Schärfe, dass er ein zentraler Punkt in Garcias Angriffsplänen bleibt. Das Tor krönte einen zufriedenstellenden Abend für die belgischen Fans.

Die Leistung bot Garcia mehrere positive Aspekte. Tielemans' Form, Lukakus Rückkehr, Courtois' Verlässlichkeit und Ngoys Aufkommen stärken alle die Tiefe des Kaders. Da Zenon Debast mindestens bis zum dritten Gruppenspiel gegen Neuseeland am 26. Juni ausfällt, sind Alternativen in der Abwehr entscheidend. Leandro Trossard, der gerade eine Niederlage im Champions-League-Finale gegen PSG erlitten hat, wird voraussichtlich ebenfalls ins Camp zurückkehren und das Team weiter verstärken.

Belgien reist nun nach Brüssel, um im letzten Testspiel gegen Tunesien anzutreten, eine letzte Gelegenheit zum Experimentieren vor Beginn der Weltmeisterschaft. Die Fähigkeit der Mannschaft, diese Intensität beizubehalten und sich an verschiedene Gegner anzupassen, wird entscheidend sein. Garcias taktischer Bauplan – eine Dreierabwehr mit hohem Pressing – scheint Gestalt anzunehmen, und die Spieler scheinen sich darauf einzulassen.

Letztendlich war dieses Testspiel mehr als nur ein Routinesieg. Es brachte Klarheit, Selbstvertrauen und eine Vorlage dafür, wie Belgien eine schwierige WM-Gruppe meistern kann. Mit Stars wie De Bruyne, Courtois und Lukaku in Topform bauen die Roten Teufel leise ernsthafte Dynamik auf.

Basierend auf der Berichterstattung von L'Equipe.