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Warum Guardiola sagt, dass Tore schießen kein Genie ist

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Guardiola lobt die Einwechselspieler Foden und Marmoush für das Füttern von Haaland nach dem 3:0-Sieg und enthüllt seine Tor-Philosophie.

Pep Guardiola bot nach dem 3:0-Premier-League-Sieg von Manchester City gegen Brentford eine Meisterklasse in Einfachheit und erklärte, dass Tore schießen nichts mit Genie zu tun habe, sondern damit, den Ball zu Erling Haaland zu bringen. Der City-Chef lobte die Wirkung der eingewechselten Phil Foden und Omar Marmoush, die halfen, eine hartnäckige Brentford-Abwehr zu knacken.

„Tore schießen ist kein Genie, es geht darum, Bälle in die Nähe von Erling Haaland zu bringen“, sagte Guardiola in seiner Pressekonferenz nach dem Spiel. Die Bemerkung fasst Citys taktische Identität zusammen: Chancen für ihren torhungrigen norwegischen Stürmer zu kreieren, der kaum Einladung braucht, um ins Netz zu treffen.

Foden und Marmoush kamen in der zweiten Halbzeit ins Spiel und brachten Tempo und Kreativität. Fodens präzises Passspiel und Marmoushs direkte Läufe streckten Brentfords Abwehrkette und ermöglichten es City, das letzte Drittel zu dominieren. Guardiola hob besonders ihren Beitrag hervor und merkte an, wie sie das Momentum veränderten.

Das Spiel selbst war eine kontrollierte Angelegenheit, mit 68% Ballbesitz und 15 Torschüssen für City. Das für seine Widerstandsfähigkeit bekannte Brentford hielt bis zur 68. Minute stand, als Haaland nach einer Ecke auf einen losen Ball sprang. Weitere Tore von Julian Alvarez und Foden besiegelten den Sieg, aber das Muster war klar: Bringt den Ball in gefährliche Zonen zu Haaland.

Guardiolas Kommentar spiegelt eine breitere Philosophie wider. Trotz seines Rufs für taktische Komplexität betont er oft einfache Prinzipien. „Die Leute denken, wir müssten Genies sein, um zu treffen“, fügte er hinzu. „Nein, legt den Ball einfach dorthin, wo Erling abschließen kann.“ Dieser pragmatische Ansatz hat Ergebnisse gezeitigt: Haaland hat nun 28 Ligatore in dieser Saison.

Für Manchester City hält der Sieg den Druck auf den Tabellenführer Arsenal aufrecht. Mit Haaland in torreicher Form bleibt City das Team, das es im Titelrennen zu schlagen gilt. Guardiolas Abhängigkeit von seinem Star-Stürmer ist ein zweischneidiges Schwert, hat sich aber bisher als effektiv erwiesen.

Die Wirkung der Einwechselspieler unterstreicht auch Citys Tiefe. Foden und Marmoush, oft als Impaktspieler eingesetzt, geben Guardiola taktische Flexibilität. Da die Saison in ihre Schlussphase geht, könnten solche Optionen in engen Spielen entscheidend sein.

Brentfords Trainer Thomas Frank erkannte Citys Qualität an, bedauerte aber die Unfähigkeit seines Teams, bei Standardsituationen zu punkten. „Gegen ein Team wie City muss man seine Chancen nutzen“, sagte er. „Das haben wir nicht getan, und sie haben uns bestraft.“

Guardiolas Botschaft an sein Team war klar: Einfachheit ist der Schlüssel. „Wir müssen es nicht überkomplizieren“, schloss er. „Findet einfach Erling.“ Während City um Trophäen kämpft, könnte diese Formel ihre größte Waffe sein.

Basierend auf Berichten von BBC Sport.