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Warum Mastantuono die WM verpasste: Zanettis Einschätzung

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Javier Zanetti äußert sich zu Mastantuonos WM-Aus, verspricht dem Nachwuchsspieler zukünftige Chancen und gibt einen Ausblick auf das Champions-League-Finale.

Javier Zanetti, die legendäre ehemalige Kapitän von Inter Mailand und Argentinien, gab bei einer Gatorade-5v5-Veranstaltung in Budapest Einblicke in zwei große Fußball-Schlagzeilen. Im exklusiven Gespräch mit MARCA am Vorabend des UEFA-Champions-League-Finales zwischen Paris-Saint-Germain und Arsenal äußerte sich Zanetti auch zur argentinischen Kaderauswahl für die bevorstehende Weltmeisterschaft, insbesondere zum Fehlen des jungen Talents Mastantuono.

Das Champions-League-Finale verspricht eine enge Angelegenheit zu werden, so Zanetti. Er glaubt, dass sowohl PSG als auch Arsenal ihren Platz verdient haben und über stark besetzte Kader verfügen. „Ich denke, es wird ein ausgeglichenes Finale", erklärte er und betonte, dass das Spiel wahrscheinlich beide Seiten sehen werde, die sich zunächst vorsichtig studieren, bevor sie defensive Schwächen ausnutzen. Das taktische Duell zwischen Luis Enrique und Mikel Arteta – zwei Trainer, die Zanetti für ihre klaren Botschaften und glaubwürdige Führung lobte – wird ein entscheidender Faktor sein, wobei jeder Coach seiner Mannschaft seinen Stempel aufdrückt.

Mit Blick auf seinen eigenen europäischen Triumph, das Finale 2010 mit Inter gegen Bayern München, erinnerte sich Zanetti an die schlaflose Nacht in Madrid. Als Kapitän trieb ihn die emotionale Last, den Inter-Fans Glück zu bringen. „Es war eine großartige Gelegenheit", erinnerte er sich und beschrieb den Moment des Pokalgewinns als unvergesslich. Die Bilder eines Meeres von Nerazzurri-Fans, die in Mailand feierten, sind ihm in Erinnerung geblieben, ein Zeugnis für die Bedeutung dieses Sieges.

Mit Blick auf die internationale Bühne äußerte sich Zanetti vorsichtig optimistisch über die WM-Titelverteidigung Argentiniens. Er räumte die Schwierigkeit ein, zwei Titel in Folge zu gewinnen, sieht aber einen Kader, der bereit ist, mitzuspielen. Die Albiceleste, so betonte er, werden mit dem Ziel zum Turnier reisen, ihren Titel zu verteidigen und erneut Protagonisten zu sein. Allerdings warf der Ausschluss von Mastantuono aus dem endgültigen Aufgebot Fragen auf.

Mastantuono, ein hoch geschätzter junger Mittelfeldspieler, schaffte es nicht in den WM-Kader. Zanetti ging auf die Nichtberücksichtigung mit Realismus und Ermutigung ein. Er betonte, dass die Tiefe Argentiniens harte Entscheidungen unvermeidlich mache und das junge Alter des Spielers ein großer Vorteil sei. „Er hat noch viele Jahre vor sich und wird sicher die Gelegenheit haben, an anderen Weltmeisterschaften teilzunehmen", versicherte Zanetti und milderte die Enttäuschung mit einer langfristigen Perspektive.

Die Debatte erinnert an frühere Auswahlprobleme, wie etwa als Spanien nach dem Gewinn der WM 2010 Schwierigkeiten hatte, seinen Kader zu erneuern. Zanetti wies jedoch Parallelen zwischen dieser Situation und Scaloni Argentinien zurück. Er wies auf das ständige Auftauchen neuer Talente und Scaloni Intelligenz hin, die besten verfügbaren Spieler auszuwählen, was darauf hindeutet, dass sich die Mannschaft auf natürliche Weise regeneriert, ohne drastische Umwälzungen.

Obwohl das Champions-League-Finale keine argentinischen Protagonisten hatte – eine ungewöhnliche Situation – sah Zanetti dies nur als eine Phase und betonte den globalen Charakter des Spitzenfußballs. Sowohl PSG als auch Arsenal, so stellte er fest, verfügen über Weltklassespieler aus verschiedenen Hintergründen, und das Finale wird unabhängig von der Nationalität erstklassigen Fußball zeigen.

Abseits der Profi-Sphäre war Zanetti in Budapest, um die Gatorade-5v5-Initiative zu unterstützen, die den Breitensport für Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren fördert. Teil des „Fuel Tomorrow"-Projekts der Marke, das bis 2030 2,5 Millionen Jugendlichen den Zugang zu Sport ermöglichen soll, sprach das Turnier Zanetti an. Er lobte die Initiative, Kinder durch wettbewerbsorientierte, aber gemeinschaftsorientierte Erfahrungen einzubeziehen, und nannte es eine schöne Art, die Freude am Fußball zu fördern.

Während die Fußballwelt ihre Aufmerksamkeit auf das Champions-League-Spektakel richtete, verbanden Zanettis Überlegungen Vergangenheit und Zukunft – von seinen eigenen Ruhmesnächten bis zur vielversprechenden Entwicklung der nächsten argentinischen Generation. Sein gelassenes Vertrauen in Mastantuonos letztendlichen WM-Durchbruch war ein beruhigender Hinweis für Fans, die den jungen Star auf der globalen Bühne sehen wollen.

Basierend auf einem Bericht von Marca.