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Warum SKA-Chabarowsk die Niederlage von Ufa als rechtmäßig

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Der Generaldirektor von SKA-Chabarowsk bestätigt die Entscheidung des KDK, Ufa wegen Nichterscheinens in der Liga Pari eine technische Niederlage zuzusprechen

Das Kontroll- und Disziplinarkomitee (KDK) des Russischen Fußballverbandes hat dem FC Ufa eine technische Niederlage zuerkannt, weil er nicht zu seinem Liga-Pari-Spiel gegen SKA-Chabarowsk erschienen ist. Der Generaldirektor von SKA-Chabarowsk, Alexej Kandalinzew, hat die Entscheidung öffentlich unterstützt und sie als „rechtmäßig“ und vollkommen gerechtfertigt bezeichnet.

Kandalinzew erklärte, dass das KDK den Vorfall vor seinem Urteil gründlich und detailliert geprüft habe. Er betonte, dass SKA-Chabarowsk alle notwendigen Schritte unternommen habe, um das für den 32. Spieltag angesetzte Spiel rechtzeitig stattfinden zu lassen. Der Club bot sogar an, das Spiel um einen Tag zu verschieben, um Ufas Reiseschwierigkeiten Rechnung zu tragen, aber der Gegner lehnte ab und zog es vor, die Angelegenheit direkt an das KDK zu verweisen, unter Berufung auf höhere Gewalt.

Nach den Ligaregularien wird höhere Gewalt als ein Ereignis definiert, das mit angemessener Voraussicht oder Kosten nicht vorhersehbar oder verhinderbar war. Kandalinzew wies darauf hin, dass Ufa eine riskante Reiseentscheidung getroffen habe, indem es am Morgen des Spiels mit einem Transfer in Nowosibirsk mit nur einer Stunde Aufenthalt in Chabarowsk ankam. Er argumentierte, dass gewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen – da Flugverspätungen in der FNL alltäglich sind – in Verbindung mit zuverlässigeren (wenn auch teureren) Reiserouten das Nichterscheinen leicht hätten verhindern können.

Der Direktor von SKA-Chabarowsk stellte Ufas Vorgehen der eigenen Clubpolitik gegenüber: Sie schicken ihre Teams routinemäßig mehr als zwei Tage im Voraus zu Auswärtsspielen. Er verwies auf ihre bevorstehende Reise nach Woronesch am 8. Mai, für die der Kader am 6. Mai abreist, als Beispiel für eine ordnungsgemäße Planung.

Kandalinzew bestätigte, dass SKA-Chabarowsk bereit war, das Spiel auf den 4. Mai zu verlegen, aber Ufa lehnte ab. Während er betonte, dass der Club konstruktive Beziehungen zu allen Kollegen pflegen wolle, machte er deutlich, dass sich SKA-Chabarowsk nicht von den Fehlern eines anderen Clubs als Geisel nehmen lasse, besonders zu einem kritischen Zeitpunkt der Saison, an dem ein „Dreier“ lebenswichtig ist.

Die Entscheidung des KDK wurde nun akzeptiert, und SKA-Chabarowsk betrachtet das Ergebnis als faire Lösung einer unglücklichen Situation. Basierend auf einem Bericht von Tschempionat.com.