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WM 2018: Überraschende Eliminierungen – Deutschland, Iran

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Die Gruppenphase der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 endete mit dramatischen Ausscheiden für Titelverteidiger Deutschland, Iran, Nigeria und Senegal. Zu

Die Gruppenphase der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 lieferte eine Reihe unvergesslicher Spiele, die im Ausscheiden mehrerer hochkarätiger Teams gipfelten. Zu den Opfern gehörten Titelverteidiger Deutschland sowie Iran, Nigeria und Senegal, die in ihren letzten Gruppenspielen Herzschmerz erlebten. Diese Phase des Turniers zeigte die Unberechenbarkeit des Fußballs, wobei späte Tore, kontroverse Entscheidungen und historische Überraschungen die K.o.-Runde neu formten.

Am zwölften Tag, dem 25. Juni, sicherte sich Saudi-Arabien einen 2:1-Sieg gegen Ägypten, bei dem Mohamed Salah früh traf, aber dennoch sein Team nicht vor dem Aus retten konnte. Uruguay dominierte Gastgeber Russland mit 3:0, Luis Suárez erzielte einen Freistoß und Edinson Cavani das dritte Tor, während Russlands Igor Smolnikow nach einer zweiten Gelben Karte vom Platz gestellt wurde, was eine Sperre zur Folge hatte. Der Iran trennte sich 1:1 von Portugal und verpasste den Einzug trotz eines späten Ausgleichstreffers per Elfmeter von Karim Ansarifard, während Spanien und Marokko ein packendes 2:2-Unentschieden lieferten, mit dem Spanien neben Portugal weiterkam.

Die Leistung des Iran gegen Portugal zeigte ihre Widerstandsfähigkeit, doch das Spiel war von vergebenen Chancen überschattet, darunter ein verschossener Elfmeter von Cristiano Ronaldo. Dieses Ergebnis unterstrich die feinen Ränder im WM-Fußball, da das Aus des Iran durch andere Gruppenergebnisse besiegelt wurde, was asiatische Fußballfans enttäuschte. Das Spiel war auch von taktischen Anpassungen geprägt, wie etwa Portugals Auswechslung von Ricardo Quaresma für Bernardo Silva in der 70. Minute, was den intensiven Druck der K.o.-Qualifikation widerspiegelte.

Tag 13 brachte weitere Dramatik: Australien unterlag Peru mit 0:2 und beendete seine Kampagne, André Carrillo und Paolo Guerrero trafen. Dänemark und Frankreich trennten sich torlos, beide kamen weiter, während Kroatien Island mit 2:1 besiegte, Ivan Perišić erzielte den Siegtreffer nach einer Auswechslung, bei der Ivan Rakitić Mateo Kovačić ersetzte. In einem alles entscheidenden Spiel besiegte Argentinien Nigeria mit 2:1 dank eines späten Tores von Marcos Rojo und schickte die Super Eagles nach Hause. Lionel Messi eröffnete den Torreigen, aber Nigerias Ausgleich durch Victor Moses machte die Partie spannend und verdeutlichte Argentiniens Abhängigkeit von Starspielern.

Argentiniens knappes Überleben zeigte den Kampfgeist des Teams, offenbarte aber auch defensive Schwächen, als Javier Mascherano wegen eines Fouls, das zum nigerianischen Elfmeter führte, eine Gelbe Karte erhielt. Die Einwechslung von Sergio Agüero für Nicolás Tagliafico in der 80. Minute erwies sich als entscheidend und brachte zusätzliche Offensivkraft. Nigerias Ausscheiden war ein Schlag für die afrikanischen Hoffnungen, da sie es nicht schafften, an ihre früheren Leistungen anzuknüpfen.

Am 14. Tag sicherte sich Brasilien einen 2:0-Sieg gegen Serbien, die Schweiz trennte sich 2:2 von Costa Rica, und in einer atemberaubenden Überraschung besiegte Südkorea Deutschland mit 2:0 und eliminierte den Titelverteidiger. Mexiko verlor 3:0 gegen Schweden, kam aber dennoch weiter. Deutschlands Aus war historisch: Zum ersten Mal seit 1938 schafften sie es nicht, die Gruppenphase zu überstehen. Die Niederlage offenbarte defensive Schwächen, und Einwechslungen wie Thomas Müller für Leon Goretzka in der 63. Minute und Mario Gomez für Sami Khedira konnten das Blatt nicht wenden.

Deutschlands Untergang schockierte die Fußballwelt und beendete eine Ära für Spieler, die 2014 den Titel gewonnen hatten. Das Spiel gegen Südkorea hob taktische Fehler und mangelnde Kohäsion hervor, wobei das Team zwei späte Tore kassierte. Dieses Ergebnis hatte breitere Auswirkungen auf den europäischen Fußball, da es eine traditionelle Macht frühzeitig aus dem Rennen warf.

Am letzten Tag besiegte Belgien England mit 1:0 in einer Partie, bei der wenig auf dem Spiel stand, Tunesien besiegte Panama 2:1, Polen bezwang Japan 1:0, und Kolumbien schlug Senegal 1:0. Dieses Ergebnis eliminierte Senegal, der zuvor beeindruckt hatte, und sicherte Japan und Kolumbien Plätze in der K.o.-Runde. Senegals Ausscheiden war besonders schmerzhaft, da sie das erste Team waren, das aufgrund der Fairplay-Regel ausgeschieden war, eine umstrittene Methode, die Debatten auslöste.

Kolumbiens Sieg war bittersüß, da James Rodríguez kurz nach der halben Stunde verletzt ausgewechselt wurde, was Bedenken hinsichtlich ihrer K.o.-Phase aufwarf. Das Spiel zeigte die körperliche Belastung des Turniers, beide Teams kämpften bis zum Schlusspfiff. Senegals Aus ließ die afrikanische Vertretung in der K.o.-Runde begrenzt zurück und unterstrich das wettbewerbliche Gleichgewicht des Ereignisses.

Diese Ergebnisse formten die K.o.-Runde neu, mit traditionellen Macht wie Deutschland, die fehlten, und Außenseitern wie Japan und Südkorea, die Geschichte schrieben. Die Gruppenphase verdeutlichte die Unberechenbarkeit der WM, wo späte Tore und defensive Fehler Schicksale ändern konnten. Für Teams wie den Iran und Nigeria gaben die Ausscheide Anlass zu Überlegungen zu verpassten Chancen und zukünftiger Entwicklung.

Zusammenfassend war die Gruppenphase der WM 2018 voller Überraschungen, von Deutschlands Fall bis zu Argentiniens Flucht. Jedes Spiel hatte bedeutende Auswirkungen auf das Vermächtnis der Teams und die Turniererzählung. Die Eliminierungen von Iran, Nigeria, Deutschland und Senegal dienten als Erinnerung an die hohen Einsätze und bereiteten die Bühne für eine aufregende Runde der letzten 16.

Basierend auf Berichten des englischen Wikinews RSS-Feeds.