Die Avangard Omsk erlebten ein herzzerreißendes Ende ihrer Playoff-Saison in einem dramatischen Spiel 7 ihres Halbfinales gegen Lokomotiv Jaroslawl. Die Begegnung endete mit 4-3 in der doppelten Verlängerung und besiegelte die Serie mit 4-3 für Lokomotiv.
Nach der harten Niederlage sprach Avangards Cheftrainer Guy Boucher vor den Medien und gab seine Perspektive auf das eng umkämpfte Duell. Er wies auf ein wiederkehrendes Problem seiner Mannschaft hin: eine Zwei-Tore-Führung zu halten und sie dann zu verlieren. Boucher räumte ein, dass sein Team es letztlich nicht schaffte, die entscheidenden Tore des Gegners zum Comeback zu verhindern.
Der Trainer zollte dem Gegner großen Respekt und bezeichnete Lokomotiv als das beste Team der Liga. Er betonte, dass Lokomotiv ein über fünf Jahre aufgebautes, formidables Kollektiv mit immenser Erfahrung und unglaublicher Tiefe sei. Diese Reife war laut Boucher der entscheidende Faktor in der Serie.
Trotz der Enttäuschung hob Boucher die bedeutenden Fortschritte von Avangard hervor. Er stellte fest, dass der Einzug in die dritte Playoff-Runde im Vergleich zur Vorsaison einen klaren Schritt nach vorne für die Organisation darstellt. Das Team integrierte in dieser Saison 15 neue Spieler, und das Erreichen dieser Phase zeigt ihre Entwicklung.
Der Kern des Problems, so Boucher, war der Zeitpunkt des Aufeinandertreffens. Sein noch im Aufbau befindliches Team traf zu diesem kritischen Zeitpunkt auf einen erstklassigen, erfahrenen Gegner. Er betonte, dass Avangard ganz nah daran sei, dieses Elite-Niveau zu erreichen, und sowohl im vorherigen Spiel als auch in diesem entscheidenden siebten Match nur ein Tor davon entfernt war.
„Wir machen große Schritte, um auf diesem Niveau zu sein, aber wir bleiben ein Tor davon entfernt“, sagte Boucher. Er äußerte großen Stolz auf seine Spieler für ihren Einsatz und ihre Widerstandsfähigkeit in der hart umkämpften Serie gegen einen überlegenen Gegner.
Die Kommentare des Trainers unterstreichen eine Mischung aus Frustration über die verpasste Chance und Optimismus für die Zukunft. Auch wenn das unmittelbare Ziel einer Meisterschaft nicht erreicht wurde, deutet die Entwicklung des Teams unter seiner Führung darauf hin, dass ein Fundament für anhaltende Konkurrenzfähigkeit gelegt wird.
Basierend auf Berichten von Чемпионат.com.