In einem dramatischen Abschluss ihrer Halbfinalserie besiegte Lokomotiv Jaroslawl Avangard Omsk mit 4:3 in der doppelten Verlängerung. Das entscheidende siebte Spiel in der Arena-2000 von Jaroslawl brachte die Heimmannschaft ins Finale um den Gagarin-Pokal 2026.
Das Spiel begann mit einem blitzschnellen Start der Gastgeber. Lokomotiv-Stürmer Nikita Kiryanov eröffnete bereits nach 25 Sekunden im ersten Drittel den Torreigen und setzte früh ein Zeichen. Doch Avangard antwortete energisch und erzielte drei Tore in Folge durch Alexander Volkov, Konstantin Okulov und Joseph Cecconi, um die Kontrolle zu übernehmen.
Mit dem Rücken zur Wand startete Lokomotiv eine furiose Aufholjagd. Nur 30 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels traf Maxim Shalunov mit einem präzisen Schuss unter die Querlatte zum Anschluss. Diese Dynamik trug sich ins dritte Drittel fort, in dem Yegor Surin in der 52. Minute den Ausgleich erzielte und die Partie in die Verlängerung zwang.
Die Spannung stieg in einer torlosen ersten Verlängerung weiter an. Der Siegtreffer und damit die Entscheidung der Serie fiel schließlich in der zweiten Verlängerung. In der 89. Spielminute erzielte Lokomotivs Maxim Berezkin das Golden Goal, sicherte den 4:3-Seriensieg und löste Jubelstürme in Jaroslawl aus.
Dieser Sieg bringt Lokomotiv in die Meisterschaftsrunde. Sie treffen auf Ak Bars Kasan um den Gagarin-Pokal. Die Finalserie soll am 11. Mai in Jaroslawl beginnen.
Die intensiven Duelle auf dem Eis wurden in einem Fotobericht von Sonderkorrespondentin Ekaterina Chistova festgehalten, der die rohen Emotionen der Spieler während der Begegnung unter Hochspannung zeigt.
Basierend auf Berichterstattung von Чемпионат.com.