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PF-Ermittlungen werfen Senator vor, monatliche Zahlungen

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Ermittlungen der brasilianischen Bundespolizei behaupten, Senator Ciro Nogueira habe monatlich bis zu 500.000 R$ von Banker Daniel Vorcaro erhalten, zuzüglich

Eine große Untersuchung der brasilianischen Bundespolizei (Polícia Federal, PF) hat schwere Korruptionsvorwürfe gegen einen prominenten Senator und einen einflussreichen Banker aufgedeckt. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf ein angebliches Schema, bei dem Senator Ciro Nogueira beschuldigt wird, von Bankier Daniel Vorcaro, der Hauptfigur der laufenden 'Operação Compliance Zero', erhebliche regelmäßige Zahlungen und luxuriöse Vergünstigungen erhalten zu haben.

Den Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge umfasste die angebliche illegale Vereinbarung monatliche Zahlungen, sogenannte 'Mesadas', an den Senator. Diese Zahlungen beliefen sich Berichten zufolge auf 300.000 bis 500.000 R$. Die Gelder sollen durch Unternehmen geflossen sein, die von Verwandten von Nogueira und Vorcaro verwaltet wurden, wobei eine Einheit, BRGD, ausdrücklich als gegründet genannt wurde, um diese Transaktionen zu erleichtern.

Neben den Barzahlungen beschreibt die Untersuchung eine Reihe weiterer wirtschaftlicher Vorteile, die dem Senator angeblich gewährt wurden. Dazu gehören die Finanzierung internationaler Reisen, Rechnungen in gehobenen Restaurants und Aufenthalte in Luxusunterkünften. Ein konkretes Beispiel ist das Park Hyatt Hotel in New York, dessen Tagespreise außergewöhnliche Höhen erreichen können. Die Anschuldigungen erwähnen auch die Bereitstellung einer Kreditkarte zur Deckung persönlicher Ausgaben.

Die Bundespolizei betont, dass diese Vorteile keine Geschenke, sondern Teil eines klaren Tauschgeschäfts waren. Als Gegenleistung für die finanziellen Vorteile habe Senator Nogueira angeblich seine offizielle Position genutzt, um im Senat zugunsten der privaten Geschäftsinteressen von Vorcaro zu handeln. Ein wichtiges Beweisstück ist ein Änderungsantrag, den der Senator im August 2024 einbrachte und der darauf abzielte, die Deckung des Fundo Garantidor de Créditos (FGC) zu erweitern.

Die Ermittlungen offenbaren ein erschreckendes Maß an Koordination. Der Text dieses vorgeschlagenen Änderungsantrags wurde angeblich nicht von den eigenen Mitarbeitern des Senators verfasst. Stattdessen wurde er Berichten zufolge vom Team der Banco Master erstellt, an Vorcaro gesendet und dann in einem Umschlag physisch an die Privatadresse des Senators geliefert. Die PF behauptet, die endgültige, im Senat vorgelegte Fassung sei eine exakte Kopie des Entwurfs des Bankiers gewesen.

Von der Polizei abgefangene Kommunikation zeichnet das Bild einer engen und transaktionalen Beziehung. In einer Nachricht soll Vorcaro den Senator als 'einen meiner großen Lebensfreunde' bezeichnet haben. In einer anderen, nach Einreichung des Änderungsantrags, prahlte Vorcaro Berichten zufolge gegenüber seiner damaligen Freundin, dass es 'genau so, wie ich es bestellt habe' sei, und beschrieb es als 'Atombombe' für den Finanzmarkt.

Die Verteidigung des Senators hat die Vorwürfe entschieden bestritten. Sein Anwalt erklärte, Nogueira habe keine derartigen Zahlungen erhalten, und bezeichnete die polizeilichen Durchsuchungen als aufdringlich, da sie ausschließlich auf Beweisen aus dem Telefon eines Dritten beruhten. Der Anwalt zeigte sich zuversichtlich, dass die beschlagnahmten Materialien kein Grund zur Besorgnis seien.

Im Rahmen der Operation hat ein Richter des Obersten Gerichtshofs Senator Nogueira verboten, mit anderen in dem Fall untersuchten Personen zu kommunizieren. Die Ermittlungen untersuchen weiterhin das gesamte Ausmaß der angeblichen Beziehung zwischen politischem Einfluss und privaten finanziellen Interessen.

Basierend auf Berichten von g1.