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Warum die DR Kongo Wan-Bissaka und Wissa für die WM

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DR-Kongo-Trainer Sebastien Desabre nominiert einen 28-köpfigen Kader für die WM 2026, mit Aaron Wan-Bissaka und Yoane Wissa, die zurückkehren. Die Leoparden

Die Demokratische Republik Kongo hat einen 28-köpfigen Kader für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben, mit bemerkenswerten Einschlüssen wie West Ham Uniteds Rechtsverteidiger Aaron Wan-Bissaka und Newcastle Uniteds Stürmer Yoane Wissa. Cheftrainer Sebastien Desabre hat eine Auswahl zusammengestellt, die Erfahrung mit Ambition verbindet, während die Leoparden sich darauf vorbereiten, zum ersten Mal seit über einem halben Jahrhundert auf der globalen Bühne zu konkurrieren.

Der 28-jährige Wan-Bissaka vertrat ursprünglich England auf Jugendebene und wurde 2019 sogar in die A-Nationalmannschaft berufen, kam aber nie zum Einsatz. Der in Croydon geborene Verteidiger wechselte im August 2025 seine internationale Zugehörigkeit zur DR Kongo, eine Entscheidung, die seitdem zu neun Länderspielen geführt hat. Seine defensiven Fähigkeiten und Premier-League-Erfahrung werden voraussichtlich in einer Gruppe, die Portugal, Kolumbien und Usbekistan umfasst, von entscheidender Bedeutung sein.

Wissas Aufnahme markiert ein bedeutendes Comeback für den Stürmer. Nach einem hochkarätigen Wechsel von Brentford zu Newcastle United im letzten Sommer kämpfte der 28-Jährige mit Formproblemen und Verletzungen, was zu seiner Auslassung aus dem Kader der DR Kongo für den Afrika-Cup zu Beginn dieses Jahres führte. Desabre glaubt jedoch offenbar, dass Wissas Qualität durchscheinen kann, und bietet eine vielseitige offensive Option neben etablierten Stürmern wie Cedric Bakambu und Simon Banza.

Eine Wolke der Besorgnis hängt über Verteidiger Rocky Bushiri, der trotz einer mutmaßlichen Achillessehnenverletzung, die er sich beim 0:1 von Hibernian gegen Motherwell am vergangenen Wochenende zuzog, in den Kader berufen wurde. Der Zeitpunkt ist besorgniserregend, da das Turnier näher rückt, aber seine Aufnahme deutet auf vorsichtigen Optimismus seitens des medizinischen Personals hin. Bushiri war eine feste Größe in Desabres Plänen, und sein potenzielles Fehlen wäre ein Schlag für die Abwehr.

Die Defensiveinheit umfasst auch Burnleys Axel Tuanzebe, Racing Lens' Arthur Masuaku und Lilles Chancel Mbemba, die Erfahrung und Führung bieten werden. Joris Kayembe und Gedoon Kalulu verleihen der Außenverteidigerposition Tiefe, während Steve Kapuadi und Dylan Batubinsika Optionen in der Innenverteidigung bieten. Die Mischung aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten spiegelt Desabres strategischen Ansatz zum Aufbau einer widerstandsfähigen Abwehr wider.

Im Mittelfeld kehrt der 34-jährige Gael Kakuta zurück, ein ehemaliges Talent des FC Chelsea, das in den letzten zwei Jahren nur zweimal für die DR Kongo auflief. Kakutas Kreativität und Übersicht könnten sich als entscheidend erweisen, um Gegner zu knacken, sofern er fit bleibt. Watfords Edo Kayembe und Sunderlands Noah Sadiki gehören zu den jüngeren Mittelfeldstars, die darauf brennen, auf der Weltbühne Eindruck zu hinterlassen.

Die DR Kongo wurde in Gruppe K gelost, eine anspruchsvolle Aufgabe, die sie gegen die Europameister von 2016, Portugal, die südamerikanischen Schwergewichte Kolumbien und die asiatischen Underdogs Usbekistan antreten lässt. Die Leoparden müssen ihr absolutes Bestes geben, um weiterzukommen, aber die Zusammensetzung des Kaders deutet darauf hin, dass sie nicht nur die Nummern auffüllen wollen.

Die Fußballwelt sah die DR Kongo – damals bekannt als Zaire – zuletzt bei einer Weltmeisterschaft 1974 in Westdeutschland. Dieses Turnier war historisch aus den falschen Gründen: drei Niederlagen, darunter ein 9:0-Debakel gegen Jugoslawien, und der berüchtigte Moment, als Verteidiger Mwepu Ilunga aus der Mauer ausbrach und den Ball gegen Brasilien wegkickte, was seinen Namen für immer in der WM-Folklore verankerte. Diese Ausgabe bietet eine Chance auf Wiedergutmachung.

Die Stürmerreihe ist mit Talent gespickt: Real Betis' Cedric Bakambu bringt Erfahrung auf höchstem Niveau, Simon Banza von Al Jazira verleiht Physis, und Fiston Mayele von Pyramids bietet eine Torgefahr aus dem Mittelfeld. Wissas Fähigkeit, auf allen Positionen der vorderen Drei zu spielen, gibt Desabre taktische Flexibilität, die die besten Abwehrreihen in Schwierigkeiten bringen könnte.

Die Torhüterabteilung umfasst Standard Lièges Matthieu Epolo, Noahs Timothy Fayulu und Le Havres Lionel Mpasi, die alle um den Platz als Nummer eins kämpfen. Der Wettbewerb um die Plätze im gesamten Team ist hart, was die Leistungsniveaus während des Turniers steigern sollte.

Für eine Nation, die lange auf einen weiteren Auftritt auf der größten Fußballbühne gewartet hat, repräsentiert dieser Kader Hoffnung und Fortschritt. Die Aufnahme von Spielern mit doppelter Staatsbürgerschaft wie Wan-Bissaka und Wissa unterstreicht die wachsende Anziehungskraft der Leoparden und die Arbeit des Verbands bei der Sichtung der Diaspora. Desabre hat Pragmatismus und Ehrgeiz sorgfältig ausbalanciert, und die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich sein Wagnis auszahlt.

Während die Vorbereitungen anlaufen, sind alle Augen auf Bushiris Genesung und die Form der wichtigsten Angreifer gerichtet. Basierend auf Berichterstattung von BBC Sport.